Pizza Mailand

Falls Ihr in Mailand in der Nähe des Domes unterwegs und schon ein wenig hungrig seid, oder einfach nur Lust auf einen Snack habt, könnt Ihr mal hier zum Essen vorbeischauen:

In der Pizzerie Gino Sorbillo in der via Largo Corsia dei Servi, 11. Dort gibt es die Pizza fritta. Die Pizza fritta stammt aus der Nachkriegszeit aus Neapel. Da Holzöfen und Brennholz teuer waren, wurden die Pizzen einfach frittiert, statt gebacken. Jaja.. man muss nur erfinderisch sein.

Und die Panzerotti Luini in der Via Santa Radegonda, 16.

Mailand Essen
Panzerotti Luini

Der Unterschied zwischen den beiden Snacks ist – soweit ich verstanden habe – dass die Pizza fritta ohne die Toppings frittiert wird, die Panzerotti aber schon komplett mit allem.

Wem die frittierte Pizza noch nicht genug an Kalorien war, kann ich das Cioccolati Italiani empfehlen. Es ist zwar etwas teurer, aber es gibt leckere Kaffee-Eis-Kombinationen. Und gerade für die kalte Jahreszeit ist das ideal, wenn man nicht ganz auf das italienische Eis verzichten möchte.

Ich erkunde eine Stadt generell immer gerne zu Fuß, da darf man sich das schon mal leisten.

Pizza Pizza Pizza

Für mich ist Italien einfach unverkennbar mit Pizza verbunden. Und so darf last but not least der quasi obligatorische Besuch einer Pizzeria nicht fehlen. Ich habe mich für ein kleines, aber sehr uriges Lokal entschieden: das Piz – bei Einheimischen, sowie Touristen gleichermaßen beliebt. Beim Reingehen bekommt man schon den ersten Sekt und ein Stück Pizza zu probieren. Raffinierte Technik, um die aufgrund der Größe und Beliebtheit vorkommende Wartezeit zu versüßen. Es gibt drei verschiedene Pizzen zur Auswahl, die dann im Holzofen zubereitet werden.

Die Pizza ist richtig lecker. Das Lokal ist nicht geeignet für einen romantischen Abend zu zweit, sondern eher für einen geselligen Abend unter Freunden.

Essen in Mailand

In Italien sind die Mahlzeiten traditionell sehr opulent. Das Menü beginnt mit einem Antipasto, Primo (1. Gang), das aus Pasta, Suppe oder Risotto besteht. Dann folgt das secondo (der Hauptgang) mit Fleisch oder Fisch mit Beilage und zum dolce erwartet einen eine cremige Süßspeise wie Tiramisu, Zabaione oder die Zuppa Inglese und natürlich ein Espresso. V. a. abends ist das für uns gewohnte Abend Brotzeit’ler ziemlich üppig.

Mittlerweile hat sich das aber auch die Essgewohnheit geändert und es werden Ein-Gang-Menüs oder Salate für den kleinen Hunger angeboten. Man braucht also kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich den Bauch nicht bis zum Platzen vollschlagen will.

Typische Essen in Mailand sind übrigens das „Ossobucco alla Milanese“ – also Kalbshaxe mit Risotto mit Safran – oder das „Cotoletta alla Milanese“ – eine Art Wiener Schnitzel.

Was es außer gutem Essen sonst noch in Mailand gibt, könnt Ihr hier lesen.

Was mich außerdem auf meiner Reise beschäftigt hat..

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